Donnerstag, 1. Dezember 2016

Kokosmakronen (Nussmakronen, Mandelmakronen)

Mein Mann mag keine Kokosmakronen. Umso besser, dann bleibt mehr für mich übrig! Die Makronen habe ich das erste Mal am 16. Dezember 1993 gebacken, zumindest steht das oben auf dem mit Schreibmaschine geschriebenen Rezept. Das stammt noch aus einem Kochkurs in der Schule und ich werde jedes Mal herrlich nostalgisch, wenn ich meine krakelige Kinderschrift sehe :-). Einen Tipp von meiner Schwiegermama habe ich aber nachträglich eingebaut: Ich röste die Kokosraspeln kurz im Ofen an, bevor ich sie unter die Baiser-Masse ziehe. Damit ist das Rezept einfach perfekt, die Makronen schmecken intensiv nach Kokos, sind außen herrlich knusprig und innen fluffig und saftig. Das Rezept schmeckt übrigens auch mit Mandeln oder Haselnüssen, aber Kokos ist und bleibt mein Favorit.

Kokosmakronen.

Zutaten

für ca. 50 Stück

3 Eiklar
1 Prise Salz
1-2 TL Zitronensaft
200 g brauner Rohrzucker
200 g Kokosflocken

optional ca. 50 Oblaten aus Dinkelmehl (Durchmesser 40 mm)

Zubereitung

Den Ofen auf  130 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Kokosraspeln darauf verteilen. In den Ofen schieben und anrösten, bis die Flocken ein bisschen Farbe annehmen. Das dauert ca. 3-4 Minuten. Achtung, dass sie nicht zu dunkel werden! Abkühlen lassen.

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen, den Zitronensaft zugeben und weiterschlagen. Den Zucker langsam einrieseln lassen und kontinuiertlich weiterschlagen. Die Kokosflocken vorsichtig mit einem Teigschaber oder Schneebesen unterheben.

Die Oblaten auf das bereits mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Mit zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen daraufsetzen. Etwa 25-30 min backen.

Tipps:
  • Du kannst die Flocken auch in der Pfanne ohne Fett anrösten. Wenn es schnell gehen muss, dass lass das Anrösten weg. Die Makronen schmecken dann aber weniger intensiv.
  • Du kannst die Kokosflocken auch 1:1 ersetzen durch gemahlene Mandeln, gemahlene Hasel- oder Walnüsse. Am besten schmecken die Nussmakronen, wenn du die Nüsse vorher in der Pfanne oder auf dem Backblech anröstest und selbst mahlst (z. B. im Thermomix). Optional kannst du in die Nussmakronen noch eine Prise Zimt geben.
  • Für glutenfreie Makronen kannst du die Oblaten auch einfach weglassen oder aber, wenn du keine aus Dinkelmehl findest.

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