Sonntag, 21. August 2016

Die Geburt unseres klitzekleinen Mannes (2016)

Meine Oma hatte Recht, ich habe tatsächlich ein gebärfreudiges Becken ;-). Mitte Juli kam unser klitzekleiner Mann zur Welt, mit stolzen 4200 g, 55 cm Länge und einem Köpfchenumfang von 38 cm. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wo er diese Maße her hat. Ich bin gerade mal 1,63 m groß und mein Mann ist jetzt auch nicht gerade ein Riese. Zugenommen habe ich dieser Schwangerschaft auch nur moderat. Ich habe es tatsächlich geschafft, unter 10 kg zu bleiben - so wie ich es mir vorgenommen hatte. Trotzdem war unser klitzekleiner Mann ein ganz schöner Brocken und es war wie beim ersten Mal keine leichte Geburt, die wieder mit dem Einsatz einer Saugglocke endete. Und doch war diesmal alles anders als bei der Geburt unseres kleinen Mannes vor drei Jahren. Dabei sah es kurz vor dem Entbindungstermin plötzlich so aus, als würde es ein (geplanter) Kaiserschnitt werden...

Hallo, klitzekleiner Mann!

Vier Tage vor Entbindungstermin machte mein Frauenarzt einen Ultraschall, um ein letztes Mal vor der Geburt die Größe des klitzekleinen Mannes zu bestimmen. Seine Schätzung: 3800 g und ein Köpfchenumfang von 36 cm. Seine Diagnose: Fetale Makrosomie. Seine Frage: "Haben Sie schon mal über einen Kaiserschnitt nachgedacht oder zumindest über eine Einleitung, damit das Kind nicht noch größer wird?" Das war vielleicht ein Schock. In meiner gesamten Schwangerschaft stand nie ein Kaiserschnitt zur Debatte und plötzlich wurde ich direkt vor dem Entbindungstermin damit konfrontiert. Ich hatte mir doch nach der letzten Geburt einfach nur gewünscht, dass diesmal alles ganz normal abläuft. Ich war völlig fertig. Meine Hebamme dagegen war ziemlich sauer, warum mein Frauenart bei einem Schätzgewicht von 3800 g schon von Makrosomie spricht und uns dermaßen verunsichert. Leitlininiengerecht wird erst ab einem geschätzten Geburtsgewicht von 4500 g ein Kaiserschnitt empfohlen, ab 4250 g werden die Risiken angesprochen und individuell abgewogen. Sie riet uns also, eine zweite Meinung einzuholen und schickte uns in die Filderklinik, da sie der Meinung war, dass wir dort eine "echte" Risikoabschätzung bekommen. Die Filderklinik ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, die z. B. Steißgeburten durchführt und sie sind dort auf Risikogeburten spezialisiert. Tatsächlich bekam ich zwei Tage später einen Termin und die Schätzwerte: 4380 g und 36 cm Köpfchenumfang (im Ultraschall). Die Hebamme dort schätzte durch Tasten und mit dem Maßband auf 4025 g. Wir wurden umfassend über das Risiko einer Schulterdystropie aufgeklärt, aber die Ärzte machten uns auch Mut. Es spräche nichts dagegen, eine vaginale Entbindung zu probieren. Zwei Tage später, am Entbindungstermin, stellten wir uns in Winnenden im Rems-Murr-Klinikum vor (der Termin war bereits vereinbart und bis dato wollte ich auch dort entbinden). Auch dort hielten sie einen geplanten Kaiserschnitt oder eine Einleitung nicht für zwingend notwendig und wir bekamen einen vierten Schätzwert: 3900 g. So, da waren wir nun, mit einem Geburtsgewicht irgendwo um die vier Kilo plus/minus 500 g und einigermaßen verunsichert. Mein Mann wäre gerne auf Nummer sicher gegangen und war für einen geplanten Kaiserschnitt. Dazu war ich aber nicht bereit. Mich freiwillig aufgrund einer Ultraschall-Schätzung, die ja bekanntlich großen Schwankungen unterlegen ist, einer riesengroßen Bauch-OP ohne wirkliche Indikation zu unterziehen, das kam einfach nicht infrage. Wir beschlossen also, es "normal" zu probieren und beim kleinsten Anflug einer Komplikation würde ich mich sofort zu einem Kaiserschnitt bereit erklären. Da dieser aber nun im Raum stand und ich einen möglichst sanften Kaiserschnitt wollte, entschieden wir uns trotz der Anfahrt von 45 min für die Filderklinik als erste Wahl für die Entbindung.

10 Tage nach ET haben wir eingeleitet

Dann hieß es also weiter warten und alle 2-3 Tage zur Kontrolle nach Filderstadt - mein Mann hatte Spaß, ich bin nämlich nicht gerade für meine Geduld bekannt ;-). Ich hoffte die ganze Zeit, dass die Wehen losgehen - möglichst ohne Blasensprung, da das Köpfchen nicht im Becken saß - aber nichts tat sich. Also entschieden wir uns auf Anraten der Ärzte dafür, 10 Tage nach Entbindungstermin einzuleiten. Ich wurde am Abend vorher stationär aufgenommen und bekam von einer ganz lieben Hebamme noch ein Entspannungsbad eingelassen und wurde danach in einer Art Bettlakenschlafsack eingepackt. Das hat sich mehr nach Wellnesshotel als nach Krankenhaus angefühlt ;-). Am nächsten Morgen kam ich erst einmal ans CTG. Dann wurde ich noch einmal untersucht und anschließend servierte mir eine der Hebammen meinen Cocktail aus Rizinusöl, Mandelmus und Aprikosensaft - stilecht mit Strohhalm und garniert mit einer Zitronenscheibe - den ich innerhalb von 30 min in kleinen Schlucken trinken sollte. Das war gegen halb elf. Der Cocktail schlug ein wie eine Bombe, eine gute Stunde später hatte ich alle drei Minuten leichte Wehen. Wir waren noch entspannt Mittagessen und drehten mit einem riesigen Eisbecher bewaffnet eine Runde um das Klinikum, um die Wehen weiter anzuregen (nur weil der Cocktail die Wehen gestartet hat, heißt es noch lange nicht, dass sie dauerhaft bleiben). Gegen 14 Uhr waren die Wehen so stark, dass ich sie veratmen musste und wir kamen nur noch im Schneckentempo voran, weil ich alle 20 Meter stehenbleiben musste.

Ist jetzt der Moment, um "ja" zum Kaiserschnitt zu sagen?

Zurück auf Station kam ich erstmal wieder ans CTG. Und dann das Déjà-vu: Unser Zimmer war plötzlich voller Leute mit sorgenvoller Miene, die darüber diskutieren, ob ein Kaiserschnitt gemacht werden müsse. Bei jeder Wehe gingen die Herztöne runter, teilweise bis auf 80 Schläge pro Minute (spm). Mein Mann und ich schauten uns an: War das der Zeitpunkt, an dem sich eine Komplikation andeutet und wir uns zum Kaiserschnitt bereit erklären sollten, so wie wir es uns vorgenommen haben? Wir waren uns unsicher. Die Ärzte wollten erst noch einmal abwarten. Manche Babys überrolle der Cocktail auch und sie müssten sich erst in die Situation "reinfinden". Also lag ich von 15 bis 16 Uhr angekabelt ans CTG im Bett, bis es mir zu blöd wurde. Wehen unbeweglich im Bett zu veratmen geht gar nicht, also habe ich der Hebamme einfach mitgeteilt, dass ich jetzt aufstehe (bei meiner ersten Geburt hätte ich mich das nie getraut!). Die Herztöne hatten sich etwas erholt, waren aber immer noch nicht wirklich gut und der Kaiserschnitt schwebte weiter wie so ein Damoklesschwert über uns. Ich war mittlerweile kräftig am Schaffen, veratmete die Wehen in verschiedenen Positionen, tönte und zerquetsche meinem Mann die Hände. Am meisten half es mir, mich bei der Wehe mit den Unterarmen auf dem Bett aufzustützen, die Hände meines Mannes zu drücken und das Becken zu bewegen. Die Herztöne waren nicht schlecht, aber auch nicht gut. Um 18 Uhr beschlossen die Ärzte die Fruchtblase zu öffnen, um zu sehen, wie die Herztöne auf den damit einhergehenden Hormonschub und die dadurch wahrscheinlich verstärkende Wehentätigkeit reagieren. Also fuhrwerkte die Ärztin mit so einer Art Fingerkondom mit Widerhaken an der Spitze in mir rum, bis ich das komplette Zimmer flutete ;-). Die Wehen wurden sofort stärker und wir zogen in den Kreißsaal um. Dort probierte ich erst einmal das Tuch aus, das an der Decke hin (furchtbar, ging gar nicht), dann die Matte im Vierfüßlerstand (war ganz ok) und blieb schließlich am Pezziball hängen. Die Wehen waren seit dem Blasensprung immer stärker geworden und mittlerweile ganz schön schmerzhaft. Die Herztöne des klitzekleinen Mannes lagen zwischen 130 und 145 spm und gingen auf maximal 110 spm runter mit rascher Erholung. Damit waren die Ärzte und die Hebamme vorerst zufrieden.

So erschöpft, dass ich zwischen den Wehen eingeschlafen bin

Um 19:30 Uhr war mein Muttermund bei 5-6 cm und ich konnte einfach nicht mehr. Seit knapp sechs Stunden hatte ich heftige, schmerzhafte Wehen etwa alle 2-3 Minuten. Ich war mit meiner Kraft gefühlt am Ende und irgendwie half auch nichts mehr. In allen Positionen tat es einfach nur unfassbar weh und auch das Tönen erleichterte die Schmerzen nicht mehr. Also legte ich mich in Seitenlage ins Kreißbett, ließ die Wehen kommen und gehen und versuchte einfach, mich nicht dagegen zu wehren. Ich war so erschöpft, dass ich in den zwei Minuten zwischen den Wehen sogar immer wieder eingeschlafen bin. Mein Mann sagte mir danach, dass er mein Verhalten regelrecht beängstigend fand. Ich hätte völlig apathisch gewirkt, besonders weil ich vorher so aktiv gearbeitet hätte. Er habe aber nichts gemacht, da die Hebamme mich zwar scharf beobachtet hätte, aber nicht eingegriffen hat. Daher schien alles seine Richtigkeit zu haben. Um 20:15 Uhr hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus, bat um ein Schmerzmittel (das homöopathische Mittel Spascupreel hatte nur kurz geholfen) und bekam zwei Ampullen Buscopan, die den Wehenschmerz aber irgendwie auch nicht besser machten. Zwischenzeitlich waren die Herztöne wieder bei jeder Wehe am Einbrechen, teilweise bis auf 65 spm. Also nahm die Ärztin (die dritte des Tages) einen Tropfen Blut vom Köpfchen ab, um zu sehen, ob es unserem klitzekleinen Mann gut geht (zum Glück ja) und legte auch gleich noch ein internes CTG wegen erschwerter Ableitung. Diesen "Eingriff" empfand ich als sehr unangenehm, da sie mit diesen kalten Metallteilen ziemlich grob in mir herumgefuhrwerkt hat. Zudem musste ich die Wehen auf dem Rücken liegend veratmen und sollte dabei auch noch stillhalten. Ja, alles klar.

Um 21:15 Uhr bat ich schließlich doch um eine PDA. Es ging nicht wirklich voran, die Schmerzen waren weiterhin sehr stark, das Buscopan hatte rein gar nichts geholfen, keine Position erleichterte die Wehen und die Herztöne waren weiterhin besorgniserregend. Ich wollte im Vorfeld eigentlich keine PDA und überhaupt möglichst wenig Interventionen. Ich hatte bei meiner ersten Geburt das Gefühl, dass wir durch zu viele Eingriffe in den Geburtsverlauf "reingepfuscht" hatten und die Geburt dadurch letztendlich schwerer war als sie hätte sein müssen (natürlich kann man das nie wissen, das war nur mein Gefühl). Irgendwie schien eh alles auf einen Kaiserschnitt hinauszulaufen, warum mich also weiter unnötig quälen? Zudem wusste ich nicht, wie lange meine Kraft noch ausreicht und ich wollte gerne wach sein, wenn mein Kind zur Welt kommt (für einen Kaiserschnitt hätten sie die PDA aufspritzen können und ich hätte ggf. keine Narkose gebraucht). Also rief die Hebamme den Anästhesisten, sprach mir Mut zu und gab mir zur Stärkung einen Schlehentrunk mit Ferrum sidereum, der tatsächlich meine Lebensgeister wieder erweckte - wahrscheinlich in Kombination mit der Vorfreude auf die PDA und die hoffentlich damit einhergehende Schmerzreduktion ;-).

"Jetzt machen Sie mal den Mund zu, damit die Kraft ins Becken geht."

Um 21:45 Uhr lag die PDA und ich wartete sehnsüchtig darauf, dass endlich die Schmerzen nachlassen würden. Stattdessen wurden die Wehen noch stärker. Der Schmerz änderte sich aber. Es fühlte sich plötzlich so an, als würden die Wehen wie ein Presslufthammer auf mein Becken schmettern. Ich hatte auf einmal einen starken Pressdrang, der sich anfühlt als müsste man ganz ganz dringend auf Toilette. Mein Muttermund war die letzten 20 Minuten von 7 auf 10 cm aufgegangen. Ich war in der Austreibungsphase - oder Begrüßungsphase wie meine Hebamme so schön sagt - und das war auch gut so. Durch das vorübergebeugte Sitzen, während der Anästhesist die PDA legte, waren die Herztöne teilweise bis auf pathologische 30 spm heruntergegangen. Nun war es 22 Uhr und die Herztöne lagen bei 70 spm und erholten sich nicht mehr. Neben dem Anästhesisten, der diensthabenden Oberärztin und der Hebamme, war mittlerweile der Chefarzt anwesend, der alarmiert worden war und nun die Geburtsleitung übernahm. Er entschied, mit einer kleinen Saugglocke nachzuhelfen, da es jetzt schnell gehen musste. Und ich hatte die erste Presswehe, die man wahrscheinlich bis nach Stuttgart gehört hat. Die Reaktion meiner Hebamme: "So Frau Post, jetzt das Gleiche nochmal und diesmal machen Sie den Mund zu, damit die Kraft ins Becken geht und nicht aus Ihrem Mund raus." Innerlich habe ich geschrien vor Lachen, äußerlich war ich viel zu sehr mit Gebären beschäftigt. Die nächste Presswehe kam, ich machte den Mund zu, presste aus Leibeskräften - die Saugglocke spürte ich im Gegensatz zum letzten Mal gar nicht - und es funktionierte. "Das Köpfchen ist da", feuerte mich mein Mann an und mit der nächsten Presswehe, die sofort danach kam, schoss der klitzekleine Mann aus mir heraus. Also er schoss wirklich raus, Chefarzt und Hebamme konnten ihn gerade noch auffangen und schon lag er auf meinem Bauch. Etwas blau im Gesicht, schrumpelig und ganz schön verknautscht. Mein erster Gedanke war: "Wir habe es tatsächlich geschafft - ohne Kaiserschnitt", und war mächtig stolz auf mich und auf den klitzekleinen Mann, der so gut durchgehalten und mitgeholfen hat. Und dann kam auch schon der Mamahormoncocktail, der dir das Gefühl gibt, stark und unbesiegbar zu sein.

Der große Mann hatte Tränen in den Augen und ich war einfach nur unfassbar glücklich. Alles war gut, der APGAR lag bei 8/10/10 und fünf Minuten später hatte er schon volle Punktzahl. Da lag er nun der klitzekleine Mann. Mit der rechten Hand hielt ich sein Köpfchen und mit der linken Hand fasste ich nach der Nabelschnur, die in aller Ruhe auspulsieren durfte. Mein Mann nabelte anschließend ab und 15 Minuten nach der Geburt folgte die Plazenta. Der Chefarzt versorgte meine Geburtsverletzung - diesmal kein Scheidenriss, aber wieder ein Dammriss zweiten Grades - und die Hebamme zeigte uns die Plazenta, die unser Kind die letzten 10 Monate versorgt hatte. Sie sah erschreckend, faszinierend und wunderschön aus - alles gleichzeitig. Der klitzekleine Mann robbte unterdessen quietschfiedel auf meiner Brust herum und wollte andocken. Eine Stunde nach der Geburt legte ich ihn das erste Mal an - als hätten wir nie etwas anderes gemacht. Nach einer weiteren Stunde durfte ich noch im Kreissaal duschen und um 1:30 Uhr waren wir endlich auf Station und schliefen sofort ein.

Meine Gedanken zur Geburt

Diesmal war wirklich alles anders. Im Geburtsprotokoll, das ich mir gegen eine geringe Gebühr kurz nach der Geburt angefordert hatte, stand ganz oft "die Patientin wünscht". Ja, ich habe genau gesagt, was ich will, und war die meiste Zeit aktiv (für meine Passivität habe ich mich irgendwie auch aktiv entschieden). Ich habe die Entscheidungen getroffen. Diesmal fühlte ich mich nicht der Situation ausgeliefert oder hilflos, auch wenn der im Raum stehende Kaiserschnitt uns während der gesamten Geburt immer wieder verunsichert hat. Ich habe das Gefühl, dass ich mir die Geburt auch wirklich erarbeitet habe - so wie ich es mir im Vorfeld auch gewünscht hatte. Von der PDA hatte ich irgendwie gar nichts, selbst als mich der Chefarzt genäht hat, musste er nochmal ein lokales Betäubungsmittel spritzen, weil ich im Beckenbereich alles gespürt habe. Nur dann später beim Duschen hat mein rechtes Bein etwas gekribbelt und der Oberschenkel war leicht taub. Die PDA hätte ich mir also sparen können, bis auf die Tatsache, dass sie für 30 Minuten eine gute Ablenkung vom Wehenschmerz war ;-).  Die Geburt war wieder schwierig, wir hatten wieder pathologische Herztöne. Im Nachhinein wissen wir auch warum: Die Nabelschnur lag über seiner rechten Schulter und bei den Wehen hat er sie abgedrückt. Mein Mann fragte auch den Chefarzt nochmal nach der Entbindung, wie knapp wir denn am Kaiserschnitt vorbei geschlittert sind. Seine Antwort war nur: "Der Anästhesist war die letzten 45 Minuten anwesend - da muss ich nicht mehr sagen, oder?" Es war also mal wieder verdammt knapp und wir sind sehr dankbar und glücklich, dass alles gut gelaufen ist und wir einen zweiten gesunden Sohn haben.

Nun sind wir zu Viert - unser klitzekleiner Mann hat unsere Familie vervollständigt.

Liebe Grüße
Antonie

Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch zum klitzekleinen Mann!
    Die Geburt klingt aber schon gruselig.

    Gruß
    Cabernet

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    1. Hallo Cabernet,

      Spaß gemacht hat die Geburt wirklich nicht, das ist mal sicher! Ich denke aber, es kommt immer darauf an, wie man selbst eine bestimmte Situation wahrnimmt. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben, habe den Ärzten vertraut und mein Mann war die ganze Zeit bei mir. Blöd war, dass wir im Vorfeld mit der ganzen Größenschätzung so verunsichert wurden. Ich bin sehr froh, dass ich meinem Körper vertraut habe und den Mut hatte, es so zu versuchen und nicht "ja" zu einem geplanten Kaiserschnitt gesagt habe. Für uns war das genau die richtige Entscheidung.

      Auch wenn sich der Bericht zwischendurch etwas gruselig liest, war die Geburt des klitzekleinen Mannes doch ein gutes und positives Erlebnis. Vielleicht sollte ich das oben noch ergänzen ;-).

      Liebe Grüße
      Antonie

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