Freitag, 20. Oktober 2017

Wo geht die Reise hin?

Vielleicht hat sich der eine oder die andere gefragt, was denn in der letzten Zeit hier los ist? Keine neuen Blogposts und das schon seit einer ganzen Weile. Auweia. Es ist nicht so, dass ich keine Ideen mehr hätte, ganz im Gegenteil. Es gibt zwei andere Gründe...

Eine kleine Auswahl meiner Lektüre der letzten Monate: Meine Glaubenssätze bezüglich gesunder Ernährung sind erschüttert.

Dienstag, 8. August 2017

Lecker, lecker: Meine ersten drei Monate Low Carb High Fat

Bisher habe ich mich hochmotiviert in jede neue Diät - im Sinne von Ernährungsumstellung - gestürzt. Jedes Mal war ich der felsenfesten Überzeugung, genau das Richtige gefunden zu haben, um gesund und dauerhaft abzunehmen. Ich würde es schaffen und träumte schon von bauchfreien Tops beim Sport und hübschen Sommerkleidchen. Geklappt hat es höchstens kurzfristig, dann ging das Gewicht wieder nach oben. Seit ich meine Diätgeschichte vor über 20 Jahren gestartet hatte, habe ich noch nie mein Zielgewicht erreicht. Diesmal, mit LCHF, ist es irgendwie anders. Ich bin immer noch skeptisch, dabei habe ich noch nie so leicht und vor allem so gut gelaunt abgenommen. Meine Abnahme ist langsam, aber kontinuierlich.

Salat immer gerne, Mais und Bohnen sind bei LCHF aber eher die Ausnahme.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Der ganz normale Mamawahnsinn beim Mittagessen

Noch vor ein paar Wochen fand ich das Mittagessen mit meinen beiden kleinen Männern einfach nur furchtbar stressig. Von unserem Großen war ich in Sachen Brei ganz schön verwöhnt. Er hielt sich links und rechts am Hochstuhl fest, sperrte seinen Schnabel auf und dann konnte es gar nicht schnell genug gehen. Bei unserem Kleinen war das Breifüttern von Anfang an ein Drama. Wir waren uns schnell einig: Er wollte keinen Brei essen und ich hatte auch keine Lust, ihm den Brei zu füttern. Zumindest nicht so. Mit acht Monaten ist er daher komplett auf feste Nahrung umgestiegen, ohne einen einzigen Zahn, und war glücklich damit. Ich hätte ihm gleich richtiges Essen geben sollen, das hätte mir einige Wochen Stress beim Mittagessen erspart. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Mittlerweile isst er ganz alleine - wie es danach unter seinem Stuhl aussieht, das ist eine andere Geschichte. Der Große kann prima essen ohne dass wir danach renovieren müssen. Wir haben nur leider sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was ich kochen soll. Am liebsten würde er jeden Tag Grießbrei, Pfannkuchen oder Milchreis essen. Bis er zwei Jahre alt war, hat er absolut alles gegessen. Jetzt nicht mehr. Aber ich bin guter Dinge. Das ist das Schöne an Kindern, alles ist immer nur eine Phase.

Brokkoli zum Mittagessen? Mal wird geschaufelt, mal wird verweigert. Der ganz normale Mamawahnsinn eben.

Freitag, 23. Juni 2017

Fasten

Warum um alles in der Welt sollte jemand vorsätzlich hungern? Stop! Denn hier liegt bereits der Denkfehler. Fasten und Hungern unterscheiden sich grundlegend in einer Sache: Kontrolle. Fasten ist der freiwillige Verzicht auf Nahrung. Dies kann z. B. aus religiösen oder therapeutischen Gründen geschehen. Du entscheidest dich dafür, in einem bestimmten, von dir selbst festgelegtem Zeitraum nicht zu essen, obwohl Lebensmittel leicht verfügbar sind. Du hast zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle. Du kannst den Zustand des Nicht-Essens jederzeit beenden. Hungern dagegen geschieht ungewollt, es ist erzwungen. Es ist weder freiwillig, noch kontrolliert. Jemand, der hungert, weiß nicht, wie seine nächste Mahlzeit aussehen wird. Wann und woher er sie bekommt. Vorsätzlich zu hungern ist also ein Widerspruch in sich. Aber warum sollte sich jemand dafür entscheiden, nicht zu essen? Tatsächlich gibt es dafür viele gute Gründe.

Eine freiwillige Pause vom Essen einzulegen kann viele gute Gründe haben.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Intervallfasten: Eine Frage des Timings

Hast du dich schon einmal gefragt, warum so viele Französinnen schlank sind? Scheinbar mühelos? Dabei essen die doch Croissant zum Frühstück, schmieren gerne dick Butter obendrauf und trinken auch noch Café au Lait dazu. Diese Kaloriiiiiiien! Und das Abendessen erst: Stundenlang wird geschlemmt! Es gibt Baguette, Wein zum Essen und den Magen schließt fettiger, französischer Fromage. Als Kind war ich regelmäßig zu Besuch bei einer befreundeten Familie in Frankreich. Die drei Töchter, die Jüngste war in meinem Alter, hatten alle perfekte Figürchen. Die Eltern waren selbstverständlich auch schlank. Mir war nie ganz klar, wie sie das trotz Croissant und Co. geschafft haben, denn besonders viel Sport habe ich keinen von ihnen machen sehen. Ja, alle waren aktiv im Alltag, der Sonntagsspaziergang war flott, aber sonst? Ich dachte immer, es muss einfach an den Genen liegen: flauschige, kleine deutsche Gene und schlanke, athletische französische Gene. Bis jetzt. Aber nun habe ich es endlich kapiert.

Was, wenn der Zeitpunkt, wann wir essen, mindestens ebenso wichtig ist, wie die Frage was wir essen?
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...